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Mechanik (1) - test

Hier findest du alle Inhalte zur Unterrichtseinheit.

Inhalt - Mechanik

 

Teil 1:

Körper und ihre Eigenschaften
Körper und Stoffe
Unterscheide zwischen Körpern und Stoffen
Größen und Einheiten
Kräfte und ihre Wirkung
Kräfte darstellen und messen
Kräfte werden gemessen – Aufgaben
Die Federkonstante
Schwere Masse / Träge Masse
Größenbereiche – Die Masse
Masseeinheiten
Die Grundeinheit ist das Kilogramm (1kg)
Das Volumen
Größenbereiche – Das Volumen
Die Dichte eines Körpers
Aufgaben zur Dichte
Der Auftrieb im Wasser
Schwimmen – schweben - sinken
Der Flaschentaucher
 

→ Teil 2:

Mehrere Kräfte wirken gleichzeitig
Das Kräfteparallelogramm – Übung
Flächenbelastung und Druck
Der Druck in Flüssigkeiten
Reibung
Drehmoment und Hebel
Kräfte umleiten – Seil, Stange, Rollen
Die Arbeit
Die Energie
Die mechanische Leistung
 

→ Teil 3:

Die Bewegung von Körpern
Vorüberlegungen
Die Geschwindigkeit
Die beschleunigte Bewegung

Übersicht

Newton'sches Kraftgesetz

Impuls und Kraftstoß


Allgemeine Hinweise zu den Themenseiten

 

Die hier angebotenen Themenseiten fassen die grundlegenden Inhalte, Informationen und Hefteinträge zu den Unterrichtsinhalten von verschiedenen Themenbereichen der Fächer Mathematik, Physik und dem Wahlpflichtfach MINT/Technik zusammen. Diese sind online, kostenlos und ohne Registrierung verfügbar und sollen zur besseren Selbstorganisation der Schüler beitragen.

 

Die im Internet bereitgestellten Materialien bieten aber auch noch zusätzliche Möglichkeiten: Sie sollen den Schülern einen Leitfaden zur Vorbereitung auf Kursarbeiten, aber auch bei Fehlstunden zur Nacharbeit der versäumten Unterrichtsinhalte dienen und weiterhin den Eltern die Möglichkeit zur Unterstützung bei den unterrichtsbegleitenden Hilfestellungen geben. Die Zusammenfassungen zu den Unterrichtsinhalten auf den Themenseiten werden dabei jeweils ergänzt durch Lernvideos, Infotexten, Aufgaben, Bildergalerien und interaktiven Tools. Diese sollen dabei helfen selbstständig eigene Ergebnisse zu überprüfen oder zusätzliche Informationen zu den Inhalten erhalten. Bei den Lernvideos handelt es sich teilweise um die YouTube-Video des YT-Kanals Mathe-Physik-Technik. Weiterhin sind bei den einzelnen Folien zusätzliche Videovorschläge von anderen YouTube-Kanälen zugeordnet. Der jeweilige Link leitet dann ggf. direkt auf die YouTube-Video-Seite weiter.

 

Bei den klassischen physikalischen Themenbereichen sind die jeweiligen Folien für den digitalen Unterricht weitestgehend angepasst und optimiert worden. Insbesondere durch die Corona-Krise rückt der digitale und eigenverantwortliche Unterricht immer mehr in den Fokus. Zu den einzelnen Folien sind deshalb jeweils passende Videos zu den Inhalten zugeordnet und zu vielen Folien auch passende Aufgaben eingearbeitet worden. Dadurch sind die Themenbereiche in Teilabschnitten strukturiert und für die Arbeit mit Wochenplänen optimiert worden. Sie ermöglichen den Schülern so die selbstständige Arbeit daheim und geben jedem Schüler die Möglichkeit die Lernziele auch unter den gegebenen Umständen bestmöglich zu erreichen. Dabei können Schüler dann sogar die positiven Seiten des digitalen Unterrichts (Eigenes Lerntempo festlegen, optimale Anpassung von Lernzeit und Zeitpunkt an den eigenen Biorhythmus zum effizienten Lernen, etc.) für sich besonders gut nutzen.


Siehe hierzu auch: → Konzept - mathe-physik-technik.de

Skript → Publikationen

Hinweis:
Für die Unterrichtseinheit ist die Anschaffung des Skripts für meine Schüler*innen nicht notwendig! Die Folien werden nacheinander bearbeitet und notwendige Materialien ggf. kopiert. (Es sind keine Lösungen zu den Aufgaben enthalten.)


→ Publikationen

Körper und Stoffe


In der Physik ist ein physikalischer Körper oder einfach Körper etwas, das Masse hat und Raum einnimmt. Dazu gehören alle Gegenstände und Lebewesen. Ein Körper ist in der Regel durch eine identifizierbare Begrenzung eingeschränkt. Körper bestehen aus Materie. Ein Körper kann in einem der Aggregatzustände vorliegen, z. B. fest, flüssig oder gasförmig, er kann aber auch aus mehreren Bestandteilen mit möglicherweise unterschiedlichen Aggregatzuständen zusammengesetzt sein.
In der Physik gilt: Jeder Körper nimmt einen Raum ein. Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.
 
Begrifflich unterschieden wird:
  • der zählbare und teilbare Körper, z. B. „Schneeflocke“, „Brett“ oder „Tropfen“.
  • der nicht zählbare und nicht teilbare Stoff, z. B. „Eis“, „Holz“ und „Wasser“. Ein Stoff ist das, woraus ein physikalischer Körper besteht. Stoffe werden allgemein auch als Substanzen, Materialien (in der Technik) oder Materie (in der Physik) bezeichnet.
Flüssige und gasförmige Körper werden zusammenfassend Fluide genannt. Sie haben keine bestimmte Form und passen sich in der Regel den Gefäßwänden an. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass sich Gase komprimieren lassen, das bedeutet, dass es dadurch dann weniger Raum zur Verfügung hat als vorher. Flüssigkeiten haben dagegen ein nahezu konstantes Volumen. Ein Gas füllt den zur Verfügung stehenden Raum in der Regel voll aus, während eine Flüssigkeit eine Oberfläche ausbildet. Feste Körper besitzen zwar eine feste Form, sie lassen sich aber durch das Einwirken äußerer Kräfte verformen.

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.



Videos:

1) â†’ Der Unterschied zwischen Körpern und Stoffen

 

Anmerkung: Die Links in diesem Ordner verweisen auf externe YouTube-Videos anderer YouTube-Kanäle. Gelegentlich werden Videos dort auch wieder entfernt. Entsprechende Hinweise zur Aktualisierung dieser Seite werden gerne per → Mail oder über das → Kontaktformular entgegengenommen. - Vielen Dank schon vorab für den Hinweis!



Videos:

1) â†’ Namensvorsätze von Einheiten: Dezi, Zenti, Milli, Mikro, Nano, ...

2) â†’ Größen und Einheiten - TMS Vorbereitung

3) â†’ Maßeinheiten umrechnen - Längen - Strecke - Längenmaße - km, m, dm, cm, mm | Lehrerschmidtg

 

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Kräfte und ihre Wirkung


Kraft ist ein grundlegender Begriff in der Physik. Man versteht darunter eine Einwirkung auf einen Körper, die ihn beschleunigt, das heißt seine Geschwindigkeit vergrößert oder verringert oder deren Richtung ändert, oder die ihn verformt. Die Maßeinheit der Kraft ist das Newton (N). Das Formelzeichen der Kraft ist F (von lat. fortitudo oder engl. Force).
Der physikalische Kraftbegriff geht wesentlich auf Isaac Newton zurück, der im 17. Jahrhundert die Grundlagen der Mechanik schuf. Dabei definierte er die Kraft als Ursache für jede Veränderung des Bewegungszustandes eines Körpers. 
Die Bezeichnung Kraft wird in bestimmten Fällen auch im übertragenen Sinn verwendet, gleichbedeutend mit dem Begriff Wechselwirkung. Außerhalb der Physik bezeichnet Kraft:
  • Eine körperliche oder geistige Eigenschaft. Beispiele sind: Geisteskraft, politische Kraft, kraftvolle Stimme, kraftvolle Sprache etc. 
  • Seit etwa dem Ende des 18. Jahrhunderts kann Kraft auch die Personen selbst meinen, die die Träger der Kraft sind (Streitkräfte, Arbeitskräfte, Lehrkräfte).
 
Isaac Newton
Sir Isaac Newton (1642 – 1726) war ein englischer Physiker, Astronom und Mathematiker an der Universität Cambridge. Wie erst später öffentlich bekannt wurde, beschäftigte er sich ebenfalls mit theologischen, historischen und alchemistischen Untersuchungen.
Isaac Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, das ist der Titel seines Buchs, Übersetzung: Die mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie. Darin formulierte er die Bewegungsgesetze, womit er den Grundstein für die Mechanik legte. Bekannt ist er auch für seine Leistungen auf dem Gebiet der Optik.
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Die Principia Mathematica werden als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke eingestuft.

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.



Videos:

1) â†’ Kraft und ihre Wirkung

2) â†’ Was ist Kraft?

3) â†’ Kräfte und Kraft-Wirkungen - Physik

4) â†’ Wirkung von Kräften

5) â†’ Wechselwirkungsprinzipn

 

Anmerkung: Die Links in diesem Ordner verweisen auf externe YouTube-Videos anderer YouTube-Kanäle. Gelegentlich werden Videos dort auch wieder entfernt. Entsprechende Hinweise zur Aktualisierung dieser Seite werden gerne per → Mail oder über das → Kontaktformular entgegengenommen. - Vielen Dank schon vorab für den Hinweis!


  1. Schau dir Folie "[03] Mechanik - Kräfte und ihre Wirkung (1)" genau an. 
    a) Ordne die Abbildungen den Kategorien "umgangssprachliche Kraft" und "physikalische Kraft" zu. Begründe dabei deine Wahl.
    b) Finde jeweils 3 weitere Beispiele aus deinem Alltag.
  2. Woran erkennen wir eine "physikalische Kraft"?
  3. Nenne das Formelzeichen für eine physikalische Kraft und begründe die Wahl dieses Buchstabens.
  4. Schau dir das Video "Wechselwirkungsprinzip" an. 
    Im Video wurde das Wechselwirkungsprinzip erklärt. Was ist damit gemeint? Erläutere deine Antwort an einem Beispiel.
  5. Erkläre die Begriffe "elastisch" und "plastisch" und nenne jeweils 2 Beispiele.
Exkurs

Infotext - Dezimalzeit & Metrisches System, astronomische Uhr


Kurze Geschichte der Zeitmessgeräte
Schon seit Jahrmillionen richtet sich das Leben auf der Erde nach der Sonne. Die Sonne als Taktgeber ist die deshalb älteste Basis zur Zeiteinteilung. Die ältesten Uhren verwendeten den Schatten der Sonne – versagten aber bei trübem Wetter oder bei Nacht – und zeigten die Zeit nur sehr ungenau an. Genauere Sonnenuhren erforderten zudem eine Berücksichtigung der Jahreszeiten. Die Geschichte der Zeitmessgeräte umfasst die Entwicklung von technischen Geräten zur Messung der Zeit von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart. Sie lässt sich bis zu den Sumerern und Ägyptern zurückverfolgen, die um 3000 v. Chr. Sonnenuhren auf Basis einfacher Schattenstäbe kannten. Der Schattenstab ist seit 2400 v. Chr. auch aus China bekannt. Um 2000 v. Chr. wurde bei den Babyloniern ein System mit der Basiszahl 60 verwendet, woraus sich später das Zwölfersystem für die heutige Stundeneinteilung entwickelte. Die alten Ägypter unterteilten den Tag in zwei Zwölf-Stunden-Zeiträume und verwendeten große Obelisken, auf denen die Bewegung der Sonne verfolgt werden konnte.

 

Das Metrische System
Das metrische Einheitensystem ist ein Einheitensystem mit dem Meter als Basiseinheit für die Länge einer Strecke. Anders als bei vielen anderen Einheitensystemen mit unhandlich großen oder kleinen Angaben werden im metrischen Einheitensystem alle Werte strikt als dezimale Vielfache oder dezimale Bruchteile angegeben. Dazu dient ein System von Vorsätzen für Maßeinheiten. Die internationale Vereinheitlichung des Einheitensystems verhindert Missverständnisse im Umgang mit Größen und Einheiten und macht Größenwerte unmittelbar exakt vergleichbar. Bedeutend ist dies sowohl für Wissenschaft und Technik als auch für Industrie und Handel und hat sich sehr bewährt!


Man muss sich deshalb doch die Frage stellen: Warum wird die Zeit nicht im metrischen System gemessen?
 

Die Dezimalzeit
Leider hat sich das metrische System bei der Messung der Zeit nicht durchsetzen können. Zwischen 1794 und 1795, kurz nach der Fränzösischen Revolution, forderte die französische Regierung die Einführung von dezimalen Uhren. Ein Tag wurde in zehn Stunden eingeteilt und die Stunde hatte 100 Minuten. Der Astronom und der Mathematiker Pierre-Simon Laplace und andere Intellektuelle änderten daraufhin die Uhreneinstellung auf Dezimalzeit. Eine Uhr im Palais des Tuileries zeigte noch bis ins Jahr 1801 die Dezimalzeit an. Die Kosten, die mit der Ersetzung aller Uhren in Frankreich verbunden waren, verhinderten eine Verbreitung der Dezimaluhren. 
Der grundsätzliche Gedanke bei der Dezimalzeit war so einfach wie genial, allerdings mit einem nicht unerheblichen Gewöhnungseffekt für alle Bürger verbunden. Letztendlich hat dies, und die erheblichen Kosten zum Austausch aller Uhren, die Einführung der Dezimalzeit verhindert und ist der Grund dafür, dass wir noch heute den Tag in 24 Stunden mit jeweils 60 Minuten einteilen.

 

Übrigens: Die Dezimalzeit war schon zur Zeit der Französischen Revolution keineswegs eine „neue“ Idee!  Für den größten Teil der rund dreitausendjährigen chinesischen Geschichte wurde eine Dezimalzeit verwendet, oft neben dem duodezimalen System (Verwendung der Basis Zwölf) zur Zeitmessung. Der Tag wurde dabei in 100 Einheiten unterteilt.


Aber auch in Europa fand eine ähnliche Handhabung Anwendung. In vielen Städten gibt es in Kirchen und an Rathäusern astronomische Uhren die dort bereits seit mehreren Jahrhunderten die Zeit anzeigen. Eine astronomische Uhr ist eine mechanische Uhr, die außer der Uhrzeit auch astronomische Sachverhalte anzeigt. Die Abbildung zeigt exemplarisch die astronomische Uhr am Rathaus in Prag. Hier wird die aktuelle astronomische Ortszeit* für den örtlichen Längengrad angezeigt (Prag: ca. 15° Ost). Das entspricht der mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Der Stundenzeiger der Uhr dreht sich dabei an einem Tag (von Mittag bis Mittag) genau ein Mal über das Ziffernblatt (also nur mit der halben Geschwindigkeit im Vergleich zu den „normalen“ Stundenzeigern auf unseren Uhren). Dabei wurde dieser Zeitraum aber schon damals in 24 Stunden (und nicht in 10 „Dezimal-Stunden“) unterteilt. Bemerkenswert ist im Zusammenhang mit den astronomischen Uhren auch der Vergleich untereinander: Gegenüber der astronomischen Ortszeit in Straßburg (Straßburg: ca. 7,5° Ost) eilt die Uhr in Prag etwa eine halbe Stunde der Ortszeit in Straßburg voraus, und das wird auch auf der astronomischen Uhr in Straßburg so angezeigt. Hieran kann man gut erkennen, wie sehr die tatsächliche Ortszeit von der verwendeten Amtszeit abweicht. Diese Abweichung ist umso größer, je weiter man in Europa (bei Verwendung der mitteleuropäischen Zeit – MEZ) geographisch vom 15 Längengrad (Ost) entfernt ist. Während der Sommermonate ist diese Abweichung noch um eine Stunde größer, hier leben wir in Europa während der sog. „Sommerzeit“ dann sogar nach der Ortszeit von Kiew (ca. 30° Ost).


* "astronomische Ortszeit" - siehe auch: → "Sonnenzeit"

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


Astronomische Ortszeit in Straßburg (7,5° Ost):
Astronomische Ortszeit in Prag (mitteleuropäische Zeit / MEZ; 15° Ost):
[Astronomische Ortszeit in Kiew (osteuropäische Zeit / OEZ; 30° Ost)]:

(powered by Time.is)

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


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